Die LIGHTHOUSE ist nun Schirmherr des Rettungsrings des Lotsenschoners No. 5 Elbe

Aktion Rettungsringe – Damit es am Michel weitergeht

Der Michel ist nach wie vor in Not. Seit vierzehn Monaten sind die Besucherzahlen pandemiebedingt massiv gesunken und dem Michel fehlen Einnahmen. Damit steht die Finanzierung der größtenteils kostenfreien Michel-Angebote für alle Hamburger und Gäste aus der ganzen Welt in Frage.

Die evangelische Hauptkirche Sankt Michaelis (volkstümlich: Michel) ist der bekannteste Kirchenbau von Hamburg und gilt als bedeutendste Barockkirche Norddeutschlands. Für die Schifffahrt auf der Elbe stellt der weithin sichtbare Sakralbau mit seiner markanten Architektur seit langem das Wahrzeichen der Hansestadt dar.

Mit der Aktion Rettungsringe für den Michel bittet der Michel seine Freunde und den Hamburger Hafen um Unterstützung. Aus dem Hafen wurden ihm  in den vergangenen Monaten mehr als 60 Rettungsringe von Schiffen aus Hamburg und der Welt zugeworfen, die nun in einer Galerie der Rettungsringe an den Emporen des Michel hängen. Jeder dieser Ringe erzählt eine besondere Geschichte: von erfolgreichen Rettungen; von der Seefahrt unter Segeln, Dampf und Diesel; von den pfiffigen Kaufleuten und Reedern, und natürlich vom Hamburger Hafen und unserem Michel.

Damit es am Michel weitergeht, sucht die Michel-Stiftung Paten für Rettungsringe. Pate wird man durch eine Spende und Schirmherr eines Rettungsringes ebenfalls.

Die LIGHTHOUSE ist nun Schirmherr des Rettungsrings des Lotsenschoners No. 5 Elbe.

Immer auf Kurs Hamburg bleiben

Auch wenn der Süden Deutschlands seine Reize hat, so zieht es wahre Hamburger doch immer wieder zurück an die Elbe. So ging es auch den beiden Geschäftsführern der Software-Firma LIGHTHOUSE. Als Althamburger und Segler haben die beiden Geschäftsführer Jana Smolawa und Lutz Henke ihrem Unternehmen nicht nur einen maritimen Namen gegeben, ihr Firmensitz befindet sich in Wedel auch in Sicht- und Hörweite der Schiffsbegrüßungsanlage. Ihren Michel wollen die beiden in schwerer See mit einer Kapitänsspende für den Lotsenschoner No. 5 Elbe unterstützen, dem ältesten vollständig aus Holz gebauten Seeschiff Hamburgs.

„Es liegt voll im Trend der Zeit – es ist nachhaltig, funktional, alterslos und wunderschön“, erklärt Jana Smolawa. Der Lotsenschoner No. 5 Elbe, im Jahr 1883 gebaut, sorgte zunächst auf der Elbe für Sicherheit. Er brachte die Lotsen an Bord der Richtung Hamburg einlaufenden Schiffe. Mit dem Verkauf 1924 in die USA ging es für den Gaffelsegler hinaus in die weite Welt: Mehrfach überquerte er Atlantik und Pazifik und umrundete sogar Kap Hoorn. Zurück in Hamburg, kollidierte er 2019 auf der Elbe mit einem Containerschiff. Alle Passagiere wurden gerettet. Nun wird der Lotsenschoner in Dänemark repariert. „2022 soll er wieder zurück im vollen Betrieb sein und das wünschen wir uns uneingeschränkt auch für den Michel und für alle in Stadt und Land“, sagt Jana Smolawa.